Ein Hinweis auf den Semesterapparat
(im Aufbau)
darin: frühe Texte von Gerd B. Achenbach
Melanie Berg, Phil. Praxen
folgendes wird noch eingestellt:
Eckart Ruschmann, Philosophische Beratung.
in der Einleitung Hinweise zur Vorgeschichte
Holger Burckhart / Jürgen Sikora (eds) Praktische Philosophie Philosophische Praxis,
darin: Thomas Gutknecht, Das Philosophische Philosophischer Praxis
Neues bringen die links zur Literatur
http://www.igpp.org/cont/literatur.asp
Das OrientierungsLos: Philosophische Praxis unterwegs [Gebundene Ausgabe]
Martina Bernasconi (Autor), Willi Fillinger (Autor), Thomas Gutknecht (Autor), Hans Haessig (Autor), Bernadette Hagenbuch (Autor), Imre Hofmann (Autor), Roland Neyerlin (Autor), Volkbert M Roth (Autor, Herausgeber), Detlef Staude (Autor, Herausgeber), Dominique Zimmermann (Autor), Eva Zoller Morf (Autor)
"Derzeit nicht verfügbar." Jedoch im Semesterapparat
http://www.philosophischepraxis.de/buchhandlung.html von Michael Niehaus (pro-phil)
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Donnerstag, 9. September 2010
Mittwoch, 25. März 2009
Täter und Opfer ?

Philosophieren am Abend
26.3.2009
bei Adrian Deplazes
Poststrasse
U E R I K O N
Gutknecht, Thomas: Jeder Mensch ist zugleich Täter und Opfer
seiner Gefühle.
In: Roth/Staude (Hg.): Das OrientierungsLos.
Philosophische Praxis unterwegs, Konstanz 2008.
Zitate:
„Alles Fühlen hat eine leibliche und eine geistige Komponente.“
83
„Es ist bekanntermassen nichts Gutes, ausser man tut es. Dafür genügt aber
offensichtlich nicht das Wissen, was das Gute sei. Vielmehr braucht es die
Liebe zum Guten ... .“
84f
„Gefühle sind trügerischer als die Vernunft.“
86
„Mein Argument ist dies: Eine Vernunft, die ‚das gute Gefühl’, die Kunst des
Fühlens nicht gelten lässt, ist keine Vernunft mehr. Andererseits: ein Gefühl,
das einen Menschen um Verstand und Vernunft bringt, bleibt immer noch
Gefühl ... .“ 87
„Schlechte Gefühle sind solche, die den, der sie (er)lebt, im Ganzen des
Lebens unglücklich machen, vor allem dann, wenn sie zu Motiven des
Lebensvollzugs werden.“ 87
„Gefühle sind absolut relativ. Und Gefühle sind von vielen Bedingungen her
aufgebaut. Sie sagen oft mehr über ihre ‚Inhaber’ und deren Situation; mehr
als über deren äussere ‚Welt’.“ 88
„Gefühle sind schnell. (...) Der Wankelmut im Gefühlshaushalt ist ja
sprichwörtlich.“ 88
„’Gute Gefühle’ dienen dem Bemühen, ein gelingendes Lebens zu
führen.“ 88
„Tugend ist nicht minder kultivierte Emotionalität wie kultivierte Vernünftigkeit.“
89
„Schlecht zu nennen ist das Fühlen, dem es um sich selbst geht. (...)
Schliesslich muss ja zuerst gelernt werden, nicht mit Gefühlen, sondern mit
Situationen und mit Menschen umzugehen.“ 89
„Gefühle sind in unserem Erleben etwas, das uns die Welt innen und aussen
als besonders empfinden lässt. (...) Sie sind, wie Heiner Hastedt sagt,
Agenten der Wichtigkeitsbesetzung und führen ein ‚In-etwas-Involviert-Sein’
herbei.“ 90
„Ich habe daran erinnert, dass das Negative beim Fühlen also nicht darin
gesehen werden sollte, dass ein Gefühl schmerzt, sondern darin, dass es
mich verknechtend vereinnahmen kann.“ 90
„Das Fühlen entwickeln heisst ansetzen bei dem, was im Keim an guten
Möglichkeiten vorhanden ist.“ 91
„Rationalität und Emotionalität gehören genauso zusammen wie Leib und
Seele, wie Geist und Natur.“ 92
„Das Gefühl füllt zwar den Bereich des Seelischen, aber es entstammt dem
Geist. Fühlakte sind geistige Akte.“ 93
„Emotionen formen das Denken und beeinflussen das Wollen.“ 93
ad/mr Philo-Do. 260309
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Dienstag, 2. September 2008
Gutknecht

Thomas Gutknecht, Präsident der Internationalen Gesellschaft für Philosophische Praxis (IGPP), betreibt seine Philosophische Praxis LOGOS im Schwäbischen, in Lichtenstein und Reutlingen, sowie Stuttgart. Er diskutiert Orientierung durch Vernunft und Orientierung im Fühlen. Kenntnisreich lässt er dabei auch so manche Lesefrucht bedenken & anfühlen.
Thomas Gutknecht 82-93
Jeder Mensch ist zugleich Täter und Opfer seiner Gefühle
Thomas Gutknecht
*1953, leitet seit 1991 die
Philosophische Praxis Logos-Institut in Lichtenstein, Reutlingen und Stuttgart
mit Schwerpunkten in philosophischer Seelsorge, Individualberatung und Begleitung von Führungskräften. Diplomierter Theologe und Philosoph (Studium in Tübingen, Salzburg, Innsbruck, München) lehrt am eigenen Institut,
an Hochschulen, Fachakademien, Kollegs und weiteren Einrichtungen der Erwachsenenbildung. Seit 2003 Präsident der IGPP.
Gründungsmitglied von philopraxis.ch.
www.praxis-logos.de
LITERATUR
siehe: http://www.praxis-logos.de/main/texte.htm
Lebenskönnerschaft: Das Leben ist ganz anders / Wie Leben auch gelingen kann
Über Aspekte des Wahrheitsgeschehens
Philosophische Anmerkungen zu Fragen des Führens
Sport - Die Religion des 20. Jahrhunderts?
Ermutigung zum unzeitgemäßen Leben - über Tugenden als Lebensführungskompetenzen
Logos und Dialog - Ein Versuch zur Gesprächskultur
Wirtschaft - Würde - Widerstand
Keine Angst vor der Angst
Hegel - Der Weltgeist spricht schwäbisch
Sehen und Hören
Utopia
Zeit - Zwei Beiträge
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